Hauptinhalt

Maßnahme 4: Hilfe für Kitas mit besonderem Bedarf

Eine Pädagogin übt mit einem Jungen. Die beiden sitzen mit anderen an einem Tisch. © fotolia.de / lordn

Zusätzliche Unterstützung von Kindertages­einrichtungen mit besonderem Bedarf durch die Landesprogramme »Schwerpunktkitas« und »Sprachkitas«

Was heißt das?

Diese Maßnahme betrifft speziell Kindertageseinrichtungen (Krippen, Kindergärten oder Horte) mit besonderen Bedarfen.

Kindertageseinrichtungen, die viele Kinder mit besonderen Lern- und Lebens­erschwernissen betreuen (zum Beispiel aufgrund sozialer Benachteiligung, besonderer Lebenslagen, Fluchterfahrungen) können zusätzliche sozialpädagogische Fachkräfte einstellen.

Kindertageseinrichtungen, die besonders viele Kinder mit Sprachauffälligkeiten betreuen, können zusätzliche Fachkräfte zur Sprachförderung einstellen.

Wie verbessert sich damit die Qualität der frühkindlichen Bildung?

Die zusätzliche sozialpädagogische Fachkraft in »Schwerpunktkitas« stärkt die Kinder und unterstützt das Kita-Team durch gezielte Angebote und Maßnahmen, um die Lebenskompetenzen von Kindern in besonderen Lebenslagen zu fördern. Auch für Eltern bieten die zusätzlichen sozialpädagogischen Fachkräfte eine intensivere Zusammenarbeit an, indem sie zum Beispiel zu erzieherischen Fragen beraten oder diese zu anderen sozialen Diensten beziehungsweise Beratungsstellen vermitteln.

Um die Kinder im gesamten Kita-Alltag bewusst bei der sprachlichen Entwicklung zu fördern, ist es wichtigste Aufgabe der Sprachfachkraft, die Kita-Teams bei der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung zu beraten, zu begleiten und fachlich zu unterstützen. Durch die zusätzliche Fachkraft zur Sprachförderung in »Sprachkitas« wird damit die sprachliche Bildung in den Einrichtungen verbessert.

zurück zum Seitenanfang