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Maßnahme 2: Besserer Personalschlüssel

Eine Gruppe Mütter mit Kindern sitzt im Kreis. Die Mütter spielen mit den Kindern. © fotolia.de / oksix

Verbesserung des gesetzlichen Personalschlüssels

  • in der Krippe von bisher 1:5 auf künftig 1:4,8 und
  • im Kindergarten von bisher 1:12 auf künftig 1:11,5 und
  • im Hort von bisher 0,9:20 auf künftig 0,9:18,5

Was heißt das?

Die Maßnahme betrifft alle Erzieherinnen und Erzieher in Kinderkrippen, Kindergärten und Horten sowie die Kitaleitung.

Für die pädagogische Arbeit in der Krippe steht 4,2 Prozent mehr Personal zur Verfügung als bisher, im Kindergarten sind das 4,3 Prozent und im Hort 8,1 Prozent mehr.

Das Personalbudget für die Kitaleitung erhöht sich ebenfalls im gleichen Umfang.  

In den Krippen sind insgesamt ca. 430 zusätzliche Fachkräfte einzustellen, in den Kindergärten 520 zusätzliche Fachkräfte und im Hort 470 zusätzliche Fachkräfte (jeweils einschließlich Leitung)

Das sind insgesamt 1.420 zusätzliche vollzeitbeschäftigte Fachkräfte.

Wie verbessert sich damit die Qualität der frühkindlichen Bildung?

Die Kindertageseinrichtungen können die Gruppen verkleinern oder mehr Personal für eine Gruppe bereitstellen.

Sie können aber auch den Erzieherinnen und Erziehern Zeit für mittelbare pädagogische Tätigkeiten gewähren wie Elterngespräche, Teamberatungen, Vor- und Nachbereitung von Bildungsaktivitäten usw. Können die Fachkräfte solche Tätigkeiten künftig in der zusätzlichen Zeit erledigen, so steht das Zeitbudget aus dem bisher geltenden  Personalschlüssel für die unmittelbare pädagogische Arbeit mit den Kindern zur Verfügung.

Darüber entscheiden die Kindertageseinrichtungen.

In jedem Fall haben die Erzieherinnen und Erzieher im Ergebnis mehr Zeit für die einzelnen Kinder und die Begleitung ihrer Entwicklung.

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