Hauptinhalt

Kindertagesbetreuung

Sehr viel stärker als bisher angenommen kann die Kita die Entwicklung von Kindern positiv wie auch negativ beeinflussen. Kindergärten müssen darum von bloßen Betreuungs- und Erziehungseinrichtungen zu Bildungsorten werden. Kinder entwickeln sich durch Beobachtungen und Erfahrungen, die sie in der Interaktion mit Menschen machen. Kein Lebensalter birgt solche Bildungschancen wie die ersten sechs Jahre.

Sachsen hat ein gutes Angebot an Kitas und Tagespflege: 97 Prozent der Drei- bis Sechsjährigen besuchen eine Kita oder werden von einer Tagespflegeperson betreut.

Man kann einen Menschen nichts lehren. Man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.

Galileo Galilei

Kinder entdecken die Welt

Christoph Wehrer/Stiftung Haus der kleinen Forscher

Kleine Forscher pädagogisch begleiten

Finanzierung

Zuschüsse zur Betreuung

Zuschüsse zur Betreuung

WillkommensKITA

WillkommensKITAs in Sachsen

Was ist eine WillkommensKITA?

Anspruch

Eltern haben per Gesetz ein Wunsch- und Wahlrecht. Sie können im Rahmen der verfügbaren Plätze selbst entscheiden, in welcher Einrichtung oder bei welcher Kindertagespflegeperson ihr Kind betreut werden soll. Ab dem ersten Lebensjahr haben Kinder einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz. Hortplätze müssen dagegen in einem bedarfsgerechten Umfang zur Verfügung gestellt werden. Flüchtlingskinder können eine Kindertagesbetreuung in Anspruch nehmen, wenn sie rechtmäßig in Deutschland leben. Für sie gelten uneingeschränkt die gleichen Rechte auf Bildung, Erziehung und Betreuung.

Die Verantwortung für die Sicherstellung eines bedarfsgerechten Angebots tragen die Kommunen, wobei die Planung durch die Landkreise unter Beteiligung der Gemeinden im Landkreis erfolgt. Die Schaffung der erforderlichen Angebote ist Aufgabe der Gemeinden. Die kreisfreien Städte sind gleichzeitig für die Planung und Umsetzung verantwortlich. Wie und Wo Sie für Ihr Kind einen Betreuungsplatz beantragen können, entnehmen Sie bitte folgendem Link:

Elternbeteiligung

Im Elternrat können Eltern aktiv an pädagogischen und finanziellen Entscheidungen teilhaben. Durch regelmäßige Gespräche mit den Erzieherinnen sollen sie über die Entwicklung ihres Kindes in Austausch zu treten. Eltern sollen sich im Kita-Alltag einbringen und diesen – nach ihren Möglichkeiten – mitgestalten. Als Experten für die eigenen Kinder.

Qualifizierung - Personal

Die Sächsische Qualifikations- und Fortbildungsverordnung stellt sicher, dass pädagogische Fachkräfte gemäß den Anforderungen, die an sie gerichtet werden, ausgebildet sind. Sie sollen über eine ihrem Tätigkeitsbereich entsprechende Grundqualifikation verfügen. Die Träger von Einrichtungen sind dazu verpflichtet, den pädagogischen Fachkräften an mindestens fünf Tagen im Jahr fachliche Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen zu gewähren. Die Fachkräfte befinden sich so in einem ständigen Weiterentwicklungsprozess, um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden.

Trägerlandschaft und Konzeptionsvielfalt

In Sachsen herrscht im Bereich der Kindertagesbetreuung eine große Vielfalt zwischen kommunalen und freien Trägern, wobei die freie Trägerschaft Vorrang haben soll. Die Festlegung von konzeptionellen Ausrichtungen und pädagogischen Profilen gehört zum Aufgabenbereich der Träger. Ebenso kann jede Einrichtung über die Altersmischung und die Gruppenzusammensetzung der Kinder selbst entscheiden. Die Öffnungszeit setzt der Träger in Abstimmung mit dem Elternbeirat, der Gemeinde und dem Landkreis fest. Die Landkreise und kreisfreien Städte haben als Planungsverantwortliche dafür zu sorgen, dass das Gesamtangebot in ihrem Bereich hinsichtlich der pädagogischen Konzepte vielfältig und bedarfsgerecht ist. Zugleich müssen die Betreuungs- und Öffnungszeiten dem Bedarf der Familien entsprechen.

Die Elternbeiträge der Gemeinden sind dagegen auf kommunaler Ebene, unabhängig von der Trägerschaft, in jeder Einrichtung gleich.

zurück zum Seitenanfang